Während in der heutigen Zeit Medizin in erster Linie die Behandlung schon bestehender Krankheiten darstellt, war Heilkunde in China und in allen alten Kulturen hauptsächlich damit befasst, Gesundheit zu erhalten. Eine ausgewogene Ernährung spielte bei der Vermeidung von Krankheit natürlich eine zentrale Rolle.

„Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein!“,
lehrte schon Hippokrates in der Antike.

Wie wichtig eine gesunde und ausgewogene Ernährung für das Wohlbefinden und die Gesundheit des Einzelnen ist, sollte uns auch in der heutigen Zeit bewusst sein. Fehlernährung gilt als Hauptursache von Übergewicht und den sogenannten Zivilisationskrankheiten. So weisen umfangreiche Studienergebnisse der letzten Jahre der Ernährungstherapie eine vorrangige Bedeutung in der Prävention und Behandlung chronischer Erkrankungen zu.

Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates und selbst Krebserkrankungen haben aufs engste mit Übergewichtigkeit und schlechten Ernährungsgewohnheiten zu tun. Sie ließen sich vermeiden und auch heilen, wenn wir den Dingen, die wir in uns hinein lassen, mehr Aufmerksamkeit schenken würden, d.h. wieder ein natürliches Empfinden für die Nahrungsmittel entwickeln würden, die für uns gesund und bekömmlich sind.

In unserer Praxis bieten wir eine auf die Bedürfnisse des einzelnen Patienten ausgerichtete, flexible und effektive Ernährungsberatung an. Hierbei werden sowohl Konzepte der traditionellen chinesischen Ernährungslehre (Ernährung nach den fünf Wandlungsphasen) als auch aktuelle Erkenntnisse der modernen Ernährungswissenschaft berücksichtigt.

Haben sie ein spezifisches Leiden und wünschen sich eine kompetente Beratung, wie sie durch die richtige Auswahl der Nahrungsmittel den Heilungsprozess unterstützen können?

Oder leiden Sie an einer allgemeinen Beeinträchtigung des körperlichen und seelischen Wohlbefindens, das sich in ausgeprägter Müdigkeit, Antriebslosigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit äußert?

In diesem Fall wäre zunächst eine sanfte Entschlackung und Entsäuerung des Körpers zu empfehlen, um wieder neue Kraft und Energie zu schöpfen. Bei dieser Art des Fastens verzichtet man für eine begrenzte Zeit auf alle säurebildenden Nahrungs- und Genussmittel ohne „hungern“ zu müssen. Dass die Pfunde auch noch dabei purzeln, ist nur ein schöner Nebeneffekt. Wer noch einen Schritt weiter gehen möchte und für einen bestimmten Zeitraum auf alle Nahrungs- und Genussmittel verzichten möchte, kann sich gerne bei uns zum Thema Heilfasten beraten lassen.

Vielleicht haben Sie einfach nur den Wunsch, ihr Gewicht zu reduzieren und sind enttäuscht von einseitigen Diäten, misstrauisch gegenüber ständig wechselnden und sich zum Teil widersprechenden Ernährungskonzepten. 

Für uns steht hier zunächst erst einmal nicht so sehr das Was und Wieviel Ihrer Ernährung, sondern das Wann im Vordergrund. Zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre haben die gesundheitsfördernde und revitalisierende Wirkung des intermittierenden und therapeutischen Fastens bestätigt.Vor allem das tägliche Einhalten von Karenzzeiten bewirkt wahre Wunder, da auf diese Weise die in jeder unserer Zellen eingebaute „Müllabfuhr- und Recyclingfunktion“ aktiviert wird.  

Wir bieten Ihnen flexible Ernährungsmodelle auf Basis einer 16/8-Ernährung, die dem persönlichen Geschmack und Instinkt größtmögliche Freiheit lassen. Das führt schließlich auch langfristig zu einer erfolgreichen und heilsamen Veränderung der Essgewohnheiten. Zentrales Element ist und bleibt dabei aber die Aktivierung der Autophagie, die wir heute als wohl wichtigsten “Entgiftungs- und Entschlackungsmechanismus” der Zelle bezeichnen können. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, um im folgenden Video etwas mehr über diesen genialen Mechanismus zu erfahren.

Das über diesen Link zu findende Video bietet einen guten Überblick über die bei der Autophagie ablaufenden Zellprozesse.

Es hat sich als sehr sinnvoll erwiesen zu Ihrem ersten Termin ein Ernährungstagebuch mitzubringen, in dem Sie über eine Woche kurz auflisten, was Sie wann und in welchen Mengen und welcher Form (roh, gekocht etc.) gegessen und getrunken haben. Sollten Sie körperliche Beschwerden haben, die Sie mit der Nahrungsaufnahme in Verbindung bringen, notieren Sie auch, wann diese auftraten.