PRP-Therapie


Was ist PRP?


PRP steht für plättchenreiches Plasma, also Blutplasma, das reich an Blutplättchen (Thrombozyten) ist. Diese Plättchenkonzentrate haben einen hohen Gehalt an verschiedenen Wachstumsfaktoren und sogenannten Zytokinen, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen steuern.


Wie funktioniert PRP-Therapie


In einem als Plasmapherese bezeichneten Prozess wird dem Patienten zunächst Blut entnommen und in einem Spezialröhrchen zentrifugiert. Das Plasma wird separiert und nochmals zentrifugiert, um die Konzentration der Thrombozyten zu maximieren. Dieses Konzentrat wird dann an die gewünschten Stellen injiziert, wo es bestimmte "Reparaturzellen" (mesenchymale Stammzellen, Fibroblasten und Leukozyten) "anlockt" und zu beschleunigter Teilung anregt. Auf diese Weise werden Heilungsprozesse stark beschleunigt oder erst ermöglicht, wenn sie vorher gestört waren.


Dieses autologe Verfahren ist seit den 60er Jahren bekannt und wissenschaftlich gut untersucht. Es ist sehr sicher, da nur körpereigenes Material verwendet wird und hat ein breites Indikationsgebiet.


In unserer Praxis erfolgt die Anwendung vor allem bei Gelenkleiden, Sehnenentzündungen und schlecht heilenden Wunden.