Orthomolekulare Medizin


Der Name stammt aus dem griechischen orthós (richtig) und dem lateinischen molekular (Baustein) und bezeichnet Substanzen, die auch als sogenannte Radikalenfänger oder Antioxidantien bekannt sind. Diese Vitalstoffe sind für eine normale, gesunde Zellfunktion unerlässlich. Da unser Organismus sie nicht selbst herstellen kann, müssen sie von außen zugeführt werden.



Der zweifache Nobelpreisträger Linus Pauling,

führte die Orthomolekulare Therapie

als einen neuen Zweig in der Medizin ein.



Orthomolekulare Medizin erhält Gesundheit und behandelt Krank- heiten durch Veränderung der Konzentrationen von Vitaminen, Spurenelementen, Mineralien und anderen Mikronährstoffen im menschlichen Körper. Zur Vorbeugung reichen in der Regel orale Gaben. Bei der Behandlung von Krankheiten jedoch sind häufig hohe Dosen an Mikronährstoffen erforderlich. Um entsprechend wirksame (therapeutische) Dosen in den Organismus zu bringen, ist eine orale Gabe dann nicht mehr ausreichend. Vitamin C wird z.B. bei Virusinfektionen im Bereich von mehreren Gramm verabreicht. Die Aufnahme höherer Dosen an Vitamin C über den Darm ist aber durch sogenannte Resorptionsgrenzen eingeschränkt. In diesem Fall muss das Vitamin C dann per Infusion verabreicht werden.